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Ausgabe vom 15. Februar 2017

Die Krebsfrüherkennung in der Europäischen Union ist in den vergangenen zehn Jahren weit vorangekommen

(SU) Heute gibt es in insgesamt 25 EU-Mitgliedstaaten bevölkerungsweite Früherkennungsprogramme für Brustkrebs, in 22 Ländern für Gebärmutterhalskrebs und in 20 Ländern für Dickdarmkrebs. Vor zehn Jahren waren es im Vergleich 18, 17 und 12 Länder. Das zeigt ein am 09.02.2017 veröffentlichter Bericht der Europäischen Kommission zur Umsetzung der Ratsempfehlung zur Krebsfrüherkennung. »250.000 Europäerinnen und Europäer sterben jedes Jahr an Brust-, Gebärmutterhals- oder Dickdarmkrebs. Früherkennung und Vorsorge retten Leben, deshalb müssen wir weiter hier ansetzen«, erklärte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.

Die Ratsempfehlung und die Qualitäts-Leitlinien der Europäischen Kommission haben dazu geführt, dass die meisten Mitgliedstaaten organisierte und qualitativ hochwertige Früherkennungsprogramme ins Leben gerufen haben.

Im letzten im Bericht erfassten Jahr wurden fast 25 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren zu einer Mammographie eingeladen. 110 Millionen Männer und Frauen zwischen 50 und 74 Jahren hatten die Möglichkeit zu einer Früherkennungsuntersuchung für Darmkrebs.

Auf den Internetseiten der Generaldirektion Gesundheit wird umfassend über die aktuellen Initiativen der Europäischen Kommission im Kampf gegen Krebs informiert.
(Quelle: Europäische Kommission)

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