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Ausgabe vom 05. April 2017

Veranstaltung in Brüssel zur Gründung eines Netzwerkes der schönsten Dörfer Europas unter Beteiligung Sachsens

(WK) Am 28.03.2017 hatte die italienische Abgeordnete Silvia Costa (S&D), ehemalige Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung, zu einer Tagung in das Europäische Parlament geladen mit dem Ziel der Gründung eines Europäischen Netzwerkes der schönsten Dörfer Europas. Daran nahm auch die Interessengemeinschaft Sachsens schönste Dörfer teil und konnte sich und seine derzeit 9 Mitgliedsorte präsentieren. Darüber hinaus präsentierte der Bürgermeister von Kottmar (Oberlausitz) ein Schulprojekt zu Umgebindehäusern in Obercunnersdorf. Sachsen war die erste Region in Deutschland, die sich der von Frankreich ausgehenden Initiative »les plus beaux villages« 2009 angeschlossen hat. Inzwischen befindet sich auf Anregung Sachsens ein deutschlandweites Netzwerk in Gründung. Alle Netzwerke haben strenge Kriterien bezüglich der Mitgliedschaft.

In den Präsentationen aus den einzelnen Mitgliedstaaten bzw. Regionen wurde herausgestellt, wie diese Initiative einerseits geeignet ist, den sozialen Zusammenhalt innerhalb des jeweiligen Ortes zu stärken, andererseits jedoch auch wirtschaftliche Erfolge insbesondere auf dem Gebiet des Tourismus zu generieren.

Ziel der Veranstaltung im Europäischen Parlament war nach Aussage der Initiatorin Silvia Costa einerseits die Schaffung bzw. Festigung eines Netzwerkes auf europäischer Ebene. Andererseits verfolge sie jedoch den Plan, das Anliegen insgesamt in die Beratungen für die europäischen Förderprogramme der Zukunft einzubringen (Kultur, ländlicher Raum, Bildung, Kohäsion).

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