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Ausgabe vom 06. Dezember 2017

In Sachsen forschender Wissenschaftler erfolgreich bei Ausschreibung des Europäischen Forschungsrates

(WK) Auch bei der jüngsten Ausschreibung des Europäischen Forschungsrates (ERC) war wieder ein in Sachsen forschender Wissenschaftler erfolgreich. Professor Sebastian Rudolph vom International Center for Computational Logic (ICCL) der TU Dresden erhält einen sogenannten »Consolidator Grant« zur Finanzierung seiner weiteren Forschungstätigkeit.

Sein Projekt wird sich mit grundlegenden Prinzipien der Entscheidbarkeit von Anfragen in logikbasierten Wissensrepräsentationsformalismen befassen. Das ICCL beschreibt das Projekt wie folgt:

»Die Frage, ob für eine logische Beschreibungssprache gewisse Inferenzprobleme entscheidbar sind, d. h. durch einen Algorithmus gelöst werden können, ist von zentraler Bedeutung für den Entwurf von Ontologiesprachen, die möglichst ausdrucksstark, aber auch für automatisches Schlussfolgern geeignet sein sollen. Ziel des Projekts ist die Schaffung einer vereinheitlichten, modelltheoretischen Grundlage für Entscheidbarkeit, welche dann wiederum die Definition neuer, noch ausdrucksstärkerer aber entscheidbarer Wissensrepräsentationssprachen ermöglichen wird.«

Das Projekt hat eine hohe Relevanz für diverse Wissenschaftsfelder wie mathematische Logik, künstliche Intelligenz und Datenbanktheorie mit potenziell weitreichenden praktischen Auswirkungen, etwa in den Bereichen Semantische Technologien und Informationssysteme.

»Consolidator Grants« dienen der Förderung bereits erfahrener Nachwuchsforscher für die Durchführung exzellenter Forschungsarbeiten. Sie haben eine Laufzeit von fünf Jahren und sind mit bis zu 2 Mio. Euro (in Ausnahmefällen bis zu 2,75 Mio. Euro) dotiert.

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