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Ausgabe vom 17. Januar 2018

Elektronische Zahlungen werden günstiger, einfacher und sicherer

(GH) Dank neuer EU-Vorschriften werden elektronische Zahlungen für die europäischen Verbraucher günstiger, einfacher und sicherer. Die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) stärkt den Wettbewerb von Zahlungsdiensten und Apps zur Kontenverwaltung. Gleichzeitig schafft die Richtlinie mehr Sicherheit und Datenschutz für Online-Zahlungen. Aufschläge bei Zahlungen mit Verbraucherdebit- und -kreditkarten werden abgeschafft.

Die neuen EU-Vorschriften traten am 12.01.2016 in Kraft und mussten anschließend von EU-Mitgliedstaaten bis 13.01.2018 in nationales Recht umgesetzt werden. Sie sind ab dem 13.01.2018 anzuwenden. Dabei ist Folgendes geregelt:

  • Verbot von Aufschlägen, bei denen es sich um zusätzliche Kosten für das Recht auf Zahlung mit Kredit- oder Debitkarten sowohl in Geschäften als auch elektronisch handelt.
  • Öffnung des EU-Zahlungsmarktes für Unternehmen, die Zahlungsdienste auf der Grundlage des Zugangs zu Informationen über das Zahlungskonto anbieten.
  • Einführung strenger Sicherheitsanforderungen für elektronische Zahlungen sowie für den Schutz der Verbraucherfinanzdaten. Diese Vorschriften werden 18 Monate nach dem Inkrafttreten der technischen Regulierungsstandards (RTS) für eine starke Kundenauthentifizierung gültig, die von der Europäischen Kommission am 27.11.2017 angenommen wurden.
  • Verbesserung der Verbraucherrechte mit der Folge einer reduzierten Haftung für nicht autorisierte Zahlungen und der Einführung eines bedingungslosen Erstattungsrechts (»ohne Fragen«) für Lastschriften in Euro.

(Quelle: Europäischen Union)

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