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Ausgabe vom 25. Mai 2007

Versteckte Werbung im Fernsehen ist nun möglich

(MM) Die Minister haben sich am 24. Mai 2007 auf die neue Richtlinie geeinigt und damit den gefundenen Kompromiss mit dem Europäischen Parlament bestätigt. Neben der unstrittigen Ausweitung auf Abrufdienste wie video-on-demand wird die neue Regelung nun die Produktplatzierung ermöglichen, die es den Sendern gestatten soll, dadurch mehr Werbeeinnahmen zu erzielen. Der Zuschauer soll zu Beginn und am Ende der Sendung darüber informiert werden, dass in der Sendung Produktplatzierung stattfindet. Diese Platzierung ist nicht in Kinderprogrammen und Nachrichtensendungen gestattet. Die Mitgliedsstaaten werden auch nicht verpflichtet nationale Verbote aufzuheben. Das Herkunftslandsprinzip wurde beibehalten, das heißt, die Regelungen der Sitzstaates des Senders sind anzuwenden. Es ist also nicht zu einer Umkehr dieser Regelung gekommen, wie dies bei der Dienstleistungsrichtlinie der Fall war.
Werbepausen sind nun nur aller 30 Minuten möglich. Bisher waren es 45 Minuten. Die Gesamtwerbezeit am Tag ist nicht mehr begrenzt. Die Kommission erwartet, dass die Richtlinie noch in diesem Jahr in Kraft treten kann. Die Mitgliedsstaaten haben dann zwei Jahre Zeit, diese in ihr nationales Recht umzusetzen.

 

 

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