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Ausgabe vom 07. März 2018

Eurostat legt BIP-Zahlen für das Jahr 2016 vor

(JB) Am 28.02.2018 hat die Europäische Statistikbehörde in Luxemburg (Eurostat) ihre Zahlen zum regionalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) ausgedrückt in Kaufkraftstandards auf NUTS-2 Ebene für das Jahr 2016 veröffentlicht.

EU-weit reichte 2016 das regionale BIP von 29 % des EU-Durchschnitts in der Region Severozapaden (Bulgarien) bis zu 611 % in Inner London/West (Vereinigtes Königreich).

Das BIP pro Kopf in Sachsen lag 2016 für Leipzig bei 100 %, für Dresden bei 96 % und für Chemnitz bei 89 %. Insgesamt weist Sachsen ein BIP pro Kopf von 94 % auf. 2015 lag das BIP für Sachsen bei 93 %, für Leipzig bei 101 %, Dresden bei 93 % und für Chemnitz bei 87 %.

Die Zahlen für die anderen ostdeutschen Länder weisen für Mecklenburg-Vorpommern (84 %), Sachsen-Anhalt (86 %), Brandenburg (89 %) und Thüringen (91 %) aus.

In 19 Regionen lag das BIP pro Kopf mindestens 50 % über dem EU-Durchschnitt: fünf davon liegen in Deutschland, drei im Vereinigten Königreich, zwei in Österreich und jeweils eine in Belgien, der Tschechischen Republik, Dänemark, Irland, Frankreich, den Niederlanden, der Slowakei und Schweden.

Von den 21 Regionen mit einem BIP pro Kopf von weniger als 50 % des EU-Durchschnitts befanden sich jeweils fünf in Bulgarien und Polen, vier in Ungarn, jeweils drei in Rumänien und Griechenland sowie eine in Frankreich. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich die Pendlerströme in einigen Regionen erheblich auf das BIP auswirken können. Die Nettozahl der Personen, die täglich in diese Regionen pendeln, erhöht die Produktion auf ein Niveau, das von der dort ansässigen Erwerbsbevölkerung alleine nicht erreicht werden könnte. Das wirkt sich auch entsprechend auf die Ursprungsregionen von Pendlerströmen aus.

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