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Ausgabe vom 14. März 2018

Gesetzentwurf zum Preisvergleich bei grenzüberschreitender Paketzustellung - mehr Transparenz für Verbraucher und Unternehmer

(GH) Verbraucher und Einzelhändler sollen die Preise für die Zustellung eines Pakets in ein anderes EU-Land oder aus einem anderen EU-Land künftig vergleichen können. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, der am 13.03.2018 im Europäischen Parlament zur Abstimmung stand.

Nach den EU-Vorschriften müssen grenzüberschreitende Paketdienste ihre Preise den nationalen Behörden und der Europäischen Kommission melden, die diese dann auf einer eigenen Website veröffentlichen würde, um Verbrauchern und Einzelhändlern einen einfachen Vergleich zu ermöglichen und so unangemessene Unterschiede zu verringern.

Die Europäische Kommission schlug im Mai 2016 die neuen Regeln als Teil des »Pakets zum elektronischen Geschäftsverkehr« vor, um den grenzüberschreitenden Handel mit Waren und Dienstleistungen in der gesamten Europäischen Union zu fördern. Der Text wurde bereits vorläufig von den Verhandlungsteams des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union gebilligt.

Eine öffentliche Konsultation der Kommission im Jahr 2015 ergab, dass mehr als zwei Drittel der Verbraucher auf einen Online-Einkauf verzichtet hatten, weil sie die Kosten für grenzüberschreitende Lieferungen als zu hoch empfanden. Unternehmen, die auf eine Eurobarometer-Umfrage im gleichen Jahr antworteten, stimmten ebenfalls zu.
(Quelle: Europäisches Parlament)

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