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Ausgabe vom 18. April 2018

Europäische Union stellt 77 Millionen Euro für Krisenbewältigung im Kongo bereit

(AV) Die Europäische Union hat am 13.04.2018 auf der Genfer Geberkonferenz für die Demokratische Republik Kongo 77 Mio. Euro zur Krisenbewältigung zugesagt. Gemeinsam mit den Niederlanden und den Vereinten Nationen hat die Europäische Union diese Konferenz für humanitäre Zwecke in der Republik Kongo ausgerichtet.

EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, bekräftigte auf dieser Konferenz die Unterstützung der Europäischen Union angesichts der Verschlechterung der humanitären Lage in der Region.

49,5 Mio. Euro der zugesagten Summe werden zur Linderung der sich verschlechternden humanitären Lage in der Demokratischen Republik Kongo und zur Finanzierung von humanitären Flügen in die abgelegensten Gebiete des Landes gewährt. Weitere 27,6 Mio. Euro sollen für Ernährungssicherheit, Aussöhnung und die Stärkung der Resilienz in der Demokratischen Republik Kongo eingesetzt werden. Über den zugesagten Betrag hinaus verpflichtete sich die Europäische Union ferner, Flüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo und deren Aufnahmegemeinschaften in den Nachbarländern Burundi, Ruanda, Tansania und Uganda mit 6 Mio. Euro zu unterstützen.

Die Europäische Union veranstaltet die humanitäre Konferenz über die Demokratische Republik Kongo in Genf gemeinsam mit dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) der Vereinten Nationen, der Niederlande und den Vereinigten Arabischen Emiraten, um Ressourcen zur Bewältigung der humanitären Krise in der Demokratischen Republik Kongo zu mobilisieren.
(Quelle: Europäische Kommission)

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