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Ausgabe vom 02. Mai 2018

Stärkere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von durch Impfungen vermeidbaren Krankheiten

(GH) Am 26.04.2018 veröffentlichte die Europäische Kommission ihren Vorschlag für Ratsempfehlungen zu einer stärkeren Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von durch Impfungen vermeidbaren Krankheiten. Nach Ansicht von EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis stellen Impfungen eine der wirksamsten und kostengünstigsten Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit dar, um die Verbreitung ansteckender Krankheiten zu vermeiden. Durch Impfungen könnten jedes Jahr weltweit zwischen einer und drei Millionen Leben gerettet werden. Insbesondere die Masern sind nach Datenerhebungen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in mehreren EU- und EWR-Ländern weiter auf dem Vormarsch. Das Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten schätzt weiter, dass jedes Jahr mindestens 40.000 Menschen an der Grippe sterben, was sich teilweise auf Impflücken zurückführen lässt.

Der Vorschlag der Europäischen Kommission umfasst drei Handlungsschwerpunkte. Diese beziehen sich auf die Bekämpfung der Impfskepsis und Erhöhung der Durchimpfungsraten, eine nachhaltige Impfstrategie in der Europäischen Union sowie eine EU-weite Koordinierung und ein Beitrag der Europäischen Union zur globalen Gesundheit. In dem Vorschlag finden sich insgesamt 20 Maßnahmen, die an die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten gerichtet sind. Die Ratsempfehlungen sollen bis Ende 2018 verabschiedet werden und dann mit sofortiger Wirkung Inkrafttreten. Darüber hinaus wird die Europäische Kommission im Rahmen des Zyklus Gesundheitszustand in der Europäischen Union einen Bericht zum Thema Vertrauen in Impfstoffe in der Europäischen Union vorlegen, in dem die Einstellungen zur Impfung dokumentiert werden.

(Quelle: Europäische Kommission)

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