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Ausgabe vom 05. Dezember 2018

Neue EU-Richtlinie zur strafrechtlichen Bekämpfung der Geldwäsche

(SD) Am 03.12.2018 ist die neue EU-Richtlinie über die strafrechtliche Bekämpfung der Geldwäsche in Kraft getreten. Die Richtlinie enthält Mindestvorschriften für die Definition von Straftatbeständen und Sanktionen im Bereich der Geldwäsche und ermöglicht es, für bestimmte Geldwäsche-Tätigkeiten juristische Personen zur Verantwortung zu ziehen. Außerdem werden - zusammen mit der neuen EU-Verordnung über die Überwachung von Barmitteln, die in die Union oder aus der Union verbracht werden - bestehende Hindernisse für die grenzüberschreitende justizielle und polizeiliche Zusammenarbeit beseitigt, indem gemeinsame Bestimmungen für bessere Ermittlungen festgelegt werden. Die Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie bis zum 03.12.2020 umsetzen.

Der zuständige EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos erklärte dazu: »Wenn wir Kriminelle und Terroristen ergreifen wollen, müssen wir dem Geld folgen. Heute verstärken wir die Reaktion der EU auf Geldwäsche und sorgen dafür, dass Kriminelle und Terroristen nicht mehr mit illegal gewonnenem Geld davonkommen. Ein Europa, das schützt, ist ein Europa, das Kriminelle wirksam verfolgt.«
(Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission)

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